

„In jedem Lied hat Jana Kurucová neben der natürlichen Schönheit und Plastizität ihres Mezzosoprans ein tiefes Gespür für Ausdrucksdetails angewendet, wie auch technisch meisterhafte Beherrschung langer Phrasen bis zur malerisch-ätherischen Bögen."
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MAHLER: DES KNABEN WUNDERHORN
Raiskin, Kurucová, Plachetka
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FESTIVAL SMETANOVA LITOMYŠL
SLOWAKISCHE PHILHARMONIE BRATISLAVA
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LIEDERABENDE
GESANG & KLAVIER
AK
TU
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JANA KURUCOVÁ & STEPHAN MATTHIAS LADEMANN​
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Die Zusammenarbeit von Jana Kurucová und Stephan Matthias Lademann besteht bereits seit mehreren Jahren und ist geprägt von einem intensiven musikalischen Austausch und gemeinsamer künstlerischer Entwicklung.
Im Zentrum ihres Wirkens steht ein sorgfältig kuratiertes Liedprogramm, das ein stilistisch und kulturell vielfältiges Repertoire umfasst. Die beiden Künstler widmen sich Liedern und literarisch geprägten Vertonungen aus dem slowakischen, tschechischen, deutschen und französischen Kulturraum und verbinden dabei musikalische Feinheit mit inhaltlicher Tiefe.
Ihre Programme zeichnen sich durch stilistische Vielfalt, sprachliche Sensibilität und eine enge Verzahnung von Musik und Literatur aus – ein Liederabend im Duo, der unterschiedliche Traditionen miteinander ins Gespräch bringt.
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Beethoven: An die Hoffnung Op. 94
Beethoven: Lieder Op. 75
Berg: Sieben frühe Lieder
Berlioz: Les nuits d'ètè
Brahms: Zigeunerlieder Op. 103
Brahms: Liederauswahl
Britten: Wiegenlieder
Chausson: Chanson perpetuelle Op. 37 (fr)
Cikker: 10 Wiegenlieder (sk)
Debussy: Liederauswahl (fr)
DvoÅ™ák: Aus d. Königinhoferhandschrift Op.7 (cz)
DvoÅ™ák: Im nationalen Ton Op. 73 (sk)
DvoÅ™ák: Liebeslieder Op. 83 (cz)
DvoÅ™ák: Zigeunermelodien Op. 55 (cz)
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REPERTO
IRE
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​DvoÅ™ák: Biblische Lieder Op. 99 (cz)
Fauré: La Bonne Chanson Op. 61
de Falla: Siete canciones populares españolas
Grieg: Sechs Lieder Op. 48
Hindemith: Liederauswahl
Hrušovsky: Drei Reflexionen (sk)
Alma Mahler: Fünf Lieder
Mahler: Kindertotenlieder
Mahler: Des Knaben Wunderhorn (Auswahl)
Schneider- Trnavský: Kleine Blümchen (sk)
Schönerberg: Vier Lieder Op.2
Schubert: Liederauswahl
Schumann: Liederauswahl
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"Es war eine weitere faszinierende Erfahrung, die Feinfühligkeit der einzelnen Lieder (...) in ihren spezifischen Stimmungen und Ausdrucksschichten zu beobachten. Feinheit, innere seelische Regungen, zarte legato-Bögen am Klavier, die Dosierung des Vibratos von fast Null bis natürlich, und vor allem Emotionen und Poesie. Dies sind wohl entscheidende Merkmale, die Jana Kurucová gemeinsam mit ihrem Pianisten in die Lieder von Alma Mahler eingeprägt hat, und die den Zuhörer erfreuen."
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ALMA MAHLER: FÜNF LIEDER
Kurucová, Lademann​
SLOWAKISCHE PHILHARMONIE BRATISLAVA
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STEPHAN MATTHIAS LADEMANN
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Der in Meißen geborene Pianist Stephan Matthias Lademann fand schon während seines Studiums an der Hochschule für Musik Dresden seine Leidenschaft für Kammermusik und Liedgestaltung. Seit 1997 lebt er in Wien und zählt heute zu den gefragtesten Liedbegleitern seiner Generation. Er arbeitete mit Künstlerinnen und Künstlern wie Vera-Lotte Boecker, Diana Damrau, Paul Armin Edelmann, Daniela Fally, Edita Gruberova, Günther Groissböck, Robert Holl, Matthias Hausmann, Marlis Petersen, René Pape, Chen Reiss, Sibylla Rubens und Robert Dean Smith zusammen und gastierte in internationalen Konzertsälen und bei bedeutenden Festivals, darunter die Salzburger Festspiele, die Carnegie Hall in New York, die Mailänder Scala, die Berliner Philharmonie, der Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, die Staatsoper Berlin, die Münchner Opernfestspiele, das Schleswig-Holstein Musik Festival sowie zahlreiche weitere renommierte europäische Konzerthäuser.
Seine Diskografie dokumentiert eine große stilistische Bandbreite: Neben der Live-Aufnahme mit Diana Damrau bei den Salzburger Festspielen umfasst sie unter anderem die Weltersteinspielungen von Mahlers Des Knaben Wunderhorn in der originalen Klavierfassung und Das Lied von der Erde für Tenor, Bariton und Klavier, die vielfach ausgezeichnete CD Dimensionen – WELT mit Marlis Petersen sowie den Zyklus Myrten von Robert Schumann unter dem Titel Songs and Letters mit Martina Gedeck und Sebastian Koch. Seit 2009 widmet sich Lademann zudem musikalisch-literarischen Projekten mit renommierten Schauspielerinnen und Schauspielern.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist er Professor für Lied- und Oratoriengestaltung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und leitet regelmäßig Masterclasses in Österreich, Bulgarien, der Türkei, China und in Mexiko City.
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BIOGRAFIE

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STAATSOPER HAMBURG
LIEDERABEND: DVOŘÁK, A. MAHLER, SCHÖNBERG
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„Kurucová gelingt es, mit ihrer warmen, mit Leichtigkeit modulierten und absolut sicher geführten Stimme auch denen die verschiedensten Emotionen nahezubringen, die des Tschechischen nicht mächtig sind.“
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„Ihr gelingt es durch ihre Leidenschaft, Verträumtheit und bei „Ich wandle unter Blumen“ auch einem musikalischen Augenzwinkern, uns für Alma Mahlers Talent und ihre Eigenständigkeit und Besonderheit als Frau und Komponistin, zu gewinnen."​
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„Als Zugabe präsentierten Kurucová und Lademann uns das Lieblingslied der Sängerin „Das Zimmer“ aus der Feder von Alban Berg. Mit diesem kurzen Stück, das von Wärme und Zuneigung spricht, entließ sie ihr von der gesamten Aufführung begeistertes Publikum dann in die Vorweihnachtszeit.“
(Foto: Lydia Stach)
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SLOWAKISCHE PHILHARMONIE BRATISLAVA
LIEDERABEND: DVOŘÁK, A. MAHLER, HRUŠOVSKÝ, SCHÖNBERG
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"Jana Kurucová beherrscht diesen Zyklus (DvoÅ™ák: Lieder auf Worte aus dem Manuskript des Königsaugseren, op. 7) schon seit längerem... Ihre ausdrucksstarke Interpretation der einzelnen Lieder zeichnet sich durch Ehrlichkeit und emotionale Tiefe aus, die bis ins kleinste Detail durchdacht ist.
In der Eröffnungsballade "Kytice" enthüllt die Solistin einen weichen, herzlichen Ton, der in ruhigen Phrasen die Sinne des Zuhörers geradezu streichelt. "Róže", der Titel des zweiten Liedes, wird in betörendem Legato vorgetragen, mit dynamischen Nuancen zwischen dem zartesten Pianissimo und Piano sowie einer tiefen Verbundenheit mit jedem Wort...
Sie präsentierte den kompletten Zyklus von fünf Liedern (Alma Mahler) ... Es war eine weitere faszinierende Erfahrung, die Feinfühligkeit der einzelnen Lieder (...) in ihren spezifischen Stimmungen und Ausdrucksschichten zu beobachten. Feinheit, innere seelische Regungen, zarte legato-Bögen am Klavier, die Dosierung des Vibratos von fast Null bis natürlich, und vor allem Emotionen und Poesie. Dies sind wohl entscheidende Merkmale, die Jana Kurucová gemeinsam mit ihrem Pianisten in die Lieder von Alma Mahler eingeprägt hat, und die den Zuhörer erfreuen...
Der letzte Block gehörte Arnold Schönberg und seinem Werk "4 Lieder, op. 2". Jana Kurucová trug mit sensibler Schattierung des stimmlichen Ausdrucks (es erinnerte mich an das Zaubern mit Pinsel und Farbpalette beim Malen eines Bildes), Dynamik und Gefühl einen weichen, plastischen, samtigen Ton in die einzelnen Lieder ein."
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TSCHECHISCHE PHILHARMONIE PRAG
KONZERT: BERG: SIEBEN FRÜHE LIEDER
(Jindra, Tschechisches Rundfunk Orchester)
„Die Solistin war die Mezzosopranistin Jana Kurucová, die den Liedern eine besondere, dunklere Farbe in den überwiegend tieferen und mittleren Lagen verlieh. Im Kontrast dazu standen die höheren Lagen, in denen sich ihre Stimme beeindruckend zu einem klareren Timbre öffnete. Dies beeindruckte mich an ihrem Vortrag wohl am meisten. Sie orientierte sich auch in komplexeren Passagen des Parts klar und souverän, zeigte schnelle Register- und Ausdruckswechsel... Jana Kurucová gestaltete jedes Lied auf einzigartige Weise und achtete auf deren unterschiedlichen Charakter. Sie harmonierte sehr gut mit den Streichern im lyrischen Lied "Die Nachtigall", stellte die eindringliche "Liebesode" hervorragend dar und sang das abschließende Lied "Sommertage" wirklich intensiv und eindrucksvoll.“
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AUSGEWÄHLTE REZENSIONEN VERSCHIEDENER LIEDERABENDE MIT ORCHESTER UND KLAVIER
FESTIVAL SMETANOVA LITOMYŠL
SLOW. PHILHARMONIE BRATISLAVA
MAHLER: DES KNABEN WUNDERHORN
Kurucová, Plachetka, Raiskin
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„In jedem Lied hat Jana Kurucová neben der natürlichen Schönheit und Plastizität ihres Mezzosoprans ein tiefes Gespür für Ausdrucksdetails (mit dazugehöriger Mimik) angewendet, wie auch technisch meisterhafte Beherrschung langer Phrasen bis zur malerisch-ätherischen Bögen."


SLOW. PHILHARMONIE BRATISLAVA
BEETHOVEN LIEDER
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"Kurucová ist eine reife Künstlerin und Liedgesang passt ungemein zu ihr. Sie zeigt darin, wie viel Musikalität und welch außergewöhnliches Talent, sowie ausdrucksstarke Tiefe sich in ihr verbirgt. Ihre Sätze werden in Bögen geführt, ohne Pathos, aber aufgeladen mit erstaunlicher innerer Energie. Ihre Beethoven-Interpretation ist stilvoll, klassisch, mit einer dezenten Romantik, die auch aus diesen meisterhaften Lieder an die Oberfläche kommt."
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"Eine großartige Gelegenheit für ein sensibles, kultiviertes und ausdrucksstarkes Musizieren bot Jana Kurucová das Lied An die Hofnung op. 94 an. Die ganze Palette an Farben und Dynamik war darin zu hören, mit Róbert Pechanec brachten sie eine stabile, aber plastische Struktur, reich an Kontrasten. Die Stimme klang in jeder Lage oder auf jeder dynamischen Ebene kernig, wenn sie ins Forte abhob, war es kein Opernton, sondern ein konzertanter, und das Lied wurde von einem ätherischen Pianissimo abgeschlossen."
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ARTE TV- KONZERT
EUROPE @ HOME SLOWAKEI
(mit Daniel Hope)
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"Das Programm, das Jana Kurucová ausgewählt hatte, folgte einer klaren Logik im Kontext des Konzertthemas – es ging um die Präsentation der Heimat durch die typischen Melodien der Slowakei. Daniel Hope moderierte das Konzert auf Englisch, während es die Aufgabe der Künstlerin war, die Lieder nicht nur vorzustellen, sondern sie auch in Worte zu fassen, ihren Inhalt und die Gründe für diese Programmgestaltung zu erläutern. Darüber hinaus ergänzte sie charmante Anekdoten über ihr Heimatland und dessen Schönheit. Jana Kurucová tat dies mit ihrem unverwechselbaren Charme, anmutig und aufrichtig, wobei sie ihre Liebe zur Slowakei, ihren Menschen, ihrer Natur und ihrer Musik ausdrückte.
Den Kern des 47-minütigen Programms bildeten Lieder von Mikuláš Schneider-Trnavský und Antonín DvoÅ™ák. Mit dieser Auswahl idealisierte sie die Slowakei gewissermaßen als ein Land voller schöner Melodien und herrlicher Natur. Zweimal erinnerte sie jedoch sanft daran, dass die Slowaken zwar offenherzige Menschen mit großem Herzen sind, aber manchmal auch eine gewisse Eifersucht zeigen können.
Ihr Ziel war es vor allem, dem Publikum die Liebe nahezubringen, die sie für das Land unterhalb der Tatra empfindet – das Land, in dem sie aufwuchs. Diese Liebe wird durch die räumliche Distanz verstärkt und weckt gleichzeitig eine immer tiefere Sehnsucht nach ihrer Heimat. Ein ähnlicher Effekt war auch in den Aussagen von Lucia Popp und Edita Gruberová zu spüren, die aus der politischen Abschottung der totalitären Ära resultierten."
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STAATPHILHARMONIE KOŠICE
CHAUSSON: POÉME DE L'AMOUR ET DE L'AMER Op.19
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"Ein Konzert, das man nicht so leicht vergessen wird. Jana Kurucova (Solistin der Deutschen Oper Berlin) hat mit tiefem Ausdruck, Text und Leichtigkeit der Stimme beeindruckt, ihre hohen und tiefen Töne waren gleichermaßen dynamisch und schön und in den Passagen mit Violoncello tauchten sie in die Tiefen der Finsternis. Die stimmlichen und verbalen Ausdrücke hatten genaue Wirkung in den Ligaturen, Nasalvokalen, gehaltenen Tönen, in den Worten "le mort" oder "l'amour" oder "la mer" (der Tod, die Liebe, das Meer). Die Sängerin war in der Lage, wunderschöne musikalische Bilder und Vorstellungen zu schaffen, die den Hörer bis zum Äußersten entführten."
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